Praxis Jutta M. Schaper

Therapien

Es werden folgende Therapien als Kassenleistung (gesetzlich und privat) oder als "Individuelle Gesundheits-Leistung" (="IGeL") angeboten:

  • Einzel- und/oder Gruppentherapie
  • Eltern-Coaching
  • Traumatherapie
  • Lerntraining
  • Entspannungsverfahren
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining
  • Therapie bei Legasthenie
  • EMDR (nach Eschenröder)
  • Hypnotherapie (nach Revenstorf)
  • Lauftherapie

Kostenübernahme

Die meisten Leistungen erfolgen im Rahmen der Gesundheitsfürsorge und werden durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung gezahlt. Wenn Leistungen privat zu zahlen sind, werden Sie im Vorfeld natürlich darüber informiert. Zu kostenpflichtigen Leistungen gehört z.B. die Erstellung von Gutachten für die Beantragung von Leistungen des Jugendamt bei Legasthenie- und Dyskalkulietherapie oder die ausführliche testdiagnostische Untersuchung ohne Vorliegen eines Störungsbildes.

Terminüberblick nach Erstkontaktaufnahme

Nach telefonischer Terminvereinbarung sieht der Ablauf der einzelnen Sitzungen in der Regel wie unten erläutert aus, kann jedoch individuell angepasst und verändert werden. Da eine ganzheitliche und optimale Versorgung geboten werden soll, sind mehrere Termine (5 probatorische Sitzungen) zur Abklärung und Erfassung der Problematik notwendig.
Der Patient hat somit die Möglichkeit herauszufinden, ob der Psychotherapeut für ihn als geeignet erscheint.
Es wird außerdem in dieser Phase abgeklärt, ob die beabsichtigte Psychotherapie bei der vorliegenden psychischen Störung als Erfolg versprechend einzuschätzen und die Allianz zwischen Klient und Therapeut tragfähig ist.

  • Beim Erstgespräch kommt der Patient (je nach Alter) alleine bzw. mit zumindest einem Elternteil.
  • Zwei weitere Termine sind für den Patienten alleine reserviert. Hier werden Problembereiche weiter eingegrenzt und analysiert, evtl. unter Durchführung diverser Testverfahren.
  • Eine Sitzung ist für die Familienanamnese reserviert. Je nach Motivation und Problematik sind hier die Eltern(teile) eingeladen, als Bezugspersonen ohne Kind ihre Sicht der Schwierigkeiten darzustellen und genauere Informationen zur Entwicklungsgeschichte sowie zur aktuellen Lebenssituation zu liefern.
  • Beim abschließenden Ergebnisgespräch werden alle Testergebnisse vorgestellt und erläutert. Gemeinsam wird die Notwendigkeit einer Therapieaufnahme geklärt, sowie mögliche weitere Wege, therapeutische Maßnahmen und Hilfsangebote erarbeitet.

Weiteres Procedere nach Probatorik

Ist die Aufnahme einer Psychotherapie indiziert, muss als Teil eines Antragsverfahrens die Bestätigung eines Arztes mit Hilfe eines Konsiliarberichts eingeholt werden.
Durch den Konsilarbericht wird ausgeschlossen, dass keine körperlichen Gründe gegen die Aufnahme einer Psychotherapie vorliegen.

Zur Abgabe eines Konsiliarberichtes sind alle Vertragsärzte mit wenigen Ausnahme berechtigt.
Nach Rückerhalt des Konsiliarberichts wird bei gesetzlich Versicherten der Psychotherapieantrag an die Krankenkasse gestellt, in welchem die Notwendigkeit einer Behandlung begründet wird. Maximal können hier im Rahmen einer Langzeittherapie 45 Sitzungen beantragt werden.

Bei privat Versicherten ist es notwendig, dass man sich bereits vor Vereinbarung der probatorischen Sitzungen darüber informiert, mit welchen Versicherungsleistungen zu rechnen ist, wenn man eine psychotherapeutische Behandlung in Erwägung zieht. Dabei bewilligen die privaten Krankenkassen im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen deutlich unterschiedliche Stundenkontingente.
Bei Versicherten, die Beihilfe von Bund, Ländern und Kommunen bekommen, ist eine Kostenübernahme ebenfalls problemlos möglich.